Florian Kuhl
Würzburg, 28. November 2016

Digitalisierung in allen Bereichen

Bezirkskongress: Vorstandsposten neu besetzt

Würzburg. Die Jungen Liberalen (JuLis) Unterfranken haben auf ihrem Bezirkskongress in Würzburg neue Vorstandsmitglieder gewählt. Dabei wurde Constanze Roth (27) aus Aschaffenburg zur stellv. Vorsitzenden für Programmatik, Konstantin Seitzer (23) aus Würzburg als stellv. Vorsitzender für Organisation sowie Florian Kuhl (22) als stellv. Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Philip Heesen (18) komplettiert den Vorstand als Beisitzer. Sophie Bott (22) wurde aus dem Bezirksvorstand verabschiedet, sie ist inzwischen Mitglied des Landesvorstandes und begleitet hier intensiv die Vorbereitungen für den Bundestagswahlkampf.

Inhaltlich Beschäftigten sich die JuLis vor allem mit der Digitalisierung im öffentlichen Raum. So fordern sie den Bezirk Unterfranken auf in allen unterhaltenen Stellen, sowie stationären Einrichtungen freies W-LAN einzurichten. Außerdem soll die digitale Versorgung entlang der unterfränkischen Bahnstrecken durch die DB Netz ausgebaut werden. Der Freistaat wird aufgefordert bei künftigen Ausschreibungen darauf zu achten, dass freies W-LAN und funktionierende Mobilverbindungen durch die Anbieter sichergestellt werden. Dazu erklärt der Bezirksvorsitzende Max Bruder: „Im Jahr 2016 sollte eine möglichst flächendeckende Versorgung mit mobilen Daten eine Selbstverständlichkeit sein. Nach der Abschaffung der Störerhaftung sehen wir nun den Staat in der Pflicht innerhalb seiner Möglichkeiten alles zu tun, um dies sicherzustellen. Als JuLis wollen wir diesen Prozess für Unterfranken aktiv einfordern.“

Außerdem fordern die JuLis nun den endgültigen Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei. Gegen die schleichende Politikverdrossenheit auch in Unterfranken sprachen sich die anwesenden Mitglieder für die Initiierung eines „Rings politischer Jugend“ auf Bezirksebene aus. Dabei wollen sie mit allen demokratisch eingestellten Jugendorganisationen zusammenarbeiten. Max Bruder meint dazu abschließend: „Gerade um Strömungen wie der AfD entgegenzuwirken ist es wichtig das Interesse an Politik und politischen Entscheidungsprozessen bei Jugendlichen zu wecken. Dabei sehen wir die Jugendorganisationen selber in der Pflicht Jugendlichen politische Beteiligung nahe zu bringen, um zu zeigen, dass einfache Lösungen nicht immer die Richtigen sind. Durch Projekte wie Jugendparlamente sehen wir hier eine Chance extremen Strömungen schon früh jeden Nährboden zu entziehen!“


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