8. Mai 2017

Kulturhauptstadt 2025 – Wo war der Mut?

Veranstaltungsbericht von Bezirksrätin Adelheid Zimmermann

In der Schlussbetrachtung von Bezirksrätin Adelheid Zimmermann und FDP Würzburg zu den eventuellen Partnerschaften aus Industrie, Verbänden, Gastronomie, Reisebranche, Universität, Kirchen, Sozialverbänden, Weinbau, Museen, Künstlern, Mediendesign hat Würzburg sein großes Potential für eine Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas nicht genutzt.

Würzburg als touristische Marke ist zu wenig bekannt.

Was Würzburg fehlt, ist der Aufbruch zu einer Entwicklung von Würzburg-Design: Welche kulturelle Vorstellung einer mitteleuropäischen Stadt verkörpern wir und wo liegen unsere Stärken?

Das Gefühl von Genuss, Gelassenheit, Geschichte, Zentrum in Europa, freiem Geist sucht noch sein Motto.

Ja, die Kulturhauptstadt hätte Arbeit gemacht. Mitspieler hätte es gegeben.

 

Neben der Aktion der Kulturhauptstadt Europas gibt es in der Kulturpolitik über Creative desk Europe.de jedes Jahr eine Menge an Fördergeldern der EU. Für die meisten Anträge ist die kulturelle Vernetzung innerhalb Europas Voraussetzung für die erfolgreiche Einwerbung.

Zum Beispiel hat die Frankfurter Buchmesse in 2016 1,6 Mio. € aus dem europäischen Förderbereich bekommen.  Das MOZ-Areal hätte bis 2016 aus dem Denkmalfond gefördert werden können. Das Kulturerbesiegel wäre etwas für die Fassnacht in Franken. Das Kulturlabel Plattform fördert Karrieren im künstlerischen Bereich von Musik bis Schriftstellerei. Filme werden großzügig gefördert. Der Cross-Sektor stellt Mittel für Behindertenprojekte zur Verfügung.

Auch Museen können profitieren, wenn sie sich intereuropäisch vernetzen. Das ZKM in Karlsruhe hat 2016 3x 1,6 Mio. € eingeworben für 3 unterschiedliche Projekte.

 

Stadt und Bezirk brauchen einen Profi, um die Förderungen an Land zu ziehen.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Dr. Markus Grimm die Antipoden Heimat und Region einander gegenüber. Gefühlt und kulturell leben wir in der Heimat. Die Arbeit findet in der Region statt- und die muss Heimat werden.


Neueste Nachrichten

  • 1. Okt. 18
    FDP fordert Moratorium für Eichenzentrum
    Dr. Helmut Kaltenhauser, der Spitzenkandidat der FDP Unterfranken zur Landtagswahl, fordert ein Moratorium für das ins Auge gefasste Projekt Eichenzentrum: „der Betrag von 25 Millionen Euro muss für den Spessart gesichert bleiben, aber es muss eine ergebnisoffene Diskussion mit den Bürgern und Experten angestoßen werden, wie ein solcher Betrag optimal eingesetzt werden kann.
  • Adelheid Zimmermann
    26. Sep. 18
    FDP Unterfranken besucht Sozialunternehmen
    Am 26.September besuchten Bezirksrätin Zimmermann mit Dr.Kaltenhauser aus Alzenau, Wolfram Fischer und Marco Graulich aus Würzburg verschiedene Unternehmen der Sozialverbände. Florian Kuhl aus dem Landkreis Würzburg stieß  bei der Aktiven Hilfe zur Gruppe der Liberalen.
  • 14. Sep. 18
    NEWSLETTER - Neues aus der FDP Unterfranken
    Terminhinweise
  • Max Bruder
    Großostheim, 5. Sep. 18
    Liberale Weinprobe mit Stefan Ruppert
    Großostheim. Die Kreisverbände der FDP-Aschaffenburg-Land und Stadt haben am vergangenen Mittwoch zu einer Weinprobe mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, eingeladen. Unter den rund 40 geladenen Gästen waren auch die Aschaffenburger Stimmkreiskandidaten Peter Kolb und Dr. Helmut Kaltenhauser, sowie der Direktkandidat aus...