Nach räuberischem Überfall eines 14-Jährigen in Karlstadt: FDP-Unterfranken fordert bessere Kriminalprävention für Jugendliche

Der Raubüberfall auf eine Einzelhandels-Filiale in Karlstadt, bei dem ein 14-Jähriger festgenommen wurde, hat viele Menschen in unserer Region erschreckt. Aus Sicht der FDP-Unterfranken zeigt dieser Vorfall sehr deutlich: Auch bei uns können junge Menschen auf die falsche Bahn geraten. Deshalb müssen wir früher ansetzen, bevor etwas passiert.

Für uns ist klar: Strafen allein lösen das Problem nicht. Junge Menschen brauchen Halt, Vorbilder und sinnvolle Freizeitangebote. Genau hier leisten Vereine, Jugendgruppen und ehrenamtlich Engagierte in Unterfranken jeden Tag wertvolle Arbeit. Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, im Musik- oder Jugendverein, dort lernen Kinder und Jugendliche Regeln, Verantwortung und Zusammenhalt. Das ist echte und wirksame Vorbeugung gegen Gewalt.

Die FDP-Unterfranken fordert deshalb, diese bestehenden Angebote gezielt zu stärken. Wir wollen keine neuen Behörden und keine zusätzlichen Pflichtstellen in den Rathäusern. Stattdessen sollen Kommunen die Möglichkeit haben, Vereine und Initiativen unkompliziert zu unterstützen, zum Beispiel mit kleinen Zuschüssen für Trainingsmaterial, Ausflüge, Ferienprogramme oder Präventionsprojekte an Schulen und in Jugendzentren.

Wichtig ist uns, dass diese Hilfe freiwillig, einfach und unbürokratisch ist. Gute Ideen gibt es vor Ort genug. Erfolgreiche Projekte sollen bekannt gemacht und auch in anderen Gemeinden übernommen werden können. So wird aus einem guten Beispiel schnell eine gute Lösung für viele Orte.

Gleichzeitig sagen wir: Städte und Gemeinden dürfen damit nicht allein gelassen werden. Auch der Freistaat Bayern muss helfen, mit Förderprogrammen und Zuschüssen für Präventionsarbeit, die von Ehrenamtlichen getragen wird. Das entlastet die Kommunen und stärkt das Engagement vor Ort.

Der Fall in Karlstadt macht klar: Wer früh hilft, verhindert spätere Taten. Wenn wir jungen Menschen Perspektiven geben, schützen wir nicht nur die Geschäfte und die Menschen in unseren Städten, sondern investieren in ein sicheres, solidarisches und gutes Zusammenleben für alle Generationen.