Frauengesundheit endlich verbessern
Zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung und der Lebensqualität betroffener
Frauen fordern wir Freie Demokraten folgende Maßnahmen umzusetzen:
- Entwicklung eines ressortübergreifenden Rahmenkonzepts zur Stärkung der
Frauengesundheit – unter Einbeziehung von Forschungseinrichtungen,
Fachgesellschaften und zivilgesellschaftlichen Akteuren – mit besonderem Fokus
auf hormonelle Erkrankungen und unter Beachtung föderaler Zuständigkeiten. - Bundesweite Aufklärungs- und Fortbildungsoffensive zu hormonellen Erkrankungen –
in Kooperation mit Ländern und Bildungsträgern, unter Wahrung
bildungspolitischer Zuständigkeiten – mit dem Ziel, wissenschaftlich fundierte,
altersgerechte Informationen zur Frauengesundheit in Bildungs- und
Präventionsangebote zu integrieren und hormonelle Erkrankungen insbesondere im
schulischen und beruflichen Umfeld zu entstigmatisieren. - Ausbau psychosozialer Unterstützungsangebote – etwa durch begleitende
Psychotherapie, Kinderwunsch-Coaching oder Stärkung von Selbsthilfegruppen –
sowie Prüfung der Kostenübernahme für medizinisch indizierte, evidenzbasierte
und wirtschaftliche Therapien (z. B. Ernährungsberatung, Bewegung,
Verhaltenstherapie), sofern deren Wirksamkeit zur Verbesserung der Versorgung
wissenschaftlich belegt ist. - Gezielte Forschungsförderung u.a. durch das Bundesministerium für Bildung und
Forschung, um Ursachen, Verlaufsformen und Therapiemöglichkeiten hormoneller
Erkrankungen besser zu verstehen. - Stärkere Nutzung von marktwirtschaftlichen Instrumenten zur Förderung privater
Forschungsinvestitionen im Bereich Frauengesundheit – etwa durch steuerliche
Forschungsanreize, strategische Partnerschaften mit Start-ups und beschleunigte
Zulassungsverfahren für innovative Therapien. - Einrichtung eines systematischen Fort- und Weiterbildungsangebots für
medizinisches Fachpersonal in Kooperation mit der Bundesärztekammer und
medizinischen Fachgesellschaften. - Prüfung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), ob bestehende
Versorgungsstrukturen für hormonelle Erkrankungen durch gezielte,
patientenzentrierte Programme verbessert werden können – unter besonderer
Berücksichtigung von Effizienz, Digitalisierung und Entbürokratisierung.